Konversionsraum Alb – Zukunft gestalten

Ausgangslage

Normalerweise ist das Ziel einer Konversion die Umnutzung von ehemaligen militärischen Gebäuden und Flächen für eine zivile Nutzung. Wir planen weiter: Denn wenn eine Kaserne geschlossen wird und Soldaten sowie Zivilbeschäftigte die Region verlassen, hat dies vielfältige Auswirkungen. Konversion bedeutet für den Konversionsraum Alb Gewerbe- und Industrieentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kommunalentwicklung, demografiefeste Standortentwicklung sowie Projekt- und Fördermittelberatung.

Der Konversionsraum hat gute Standortbedingungen für Jung und Alt, für Gewerbe und Handel, für Freizeit und Erholung. Das Regionalmanagement baut dafür die Stärken weiter aus, damit die Region weiterhin fit für die Zukunft ist.

 

Zollernalb-Kaserne

Die eigentliche Konversionsfläche umfasst die ehemalige Zollernalb-Kaserne. Die Garnison wurde 1963 als Luftwaffenstützpunkt der Deutschen Bundeswehr aufgebaut und war für die Luftraumüberwachung Süddeutschlands verantwortlich. Neben dem 56 ha großen Kasernenareal gehörten eine Radarstellung sowie eine Bunkeranlage zum Einsatzführungsdienst der Luftwaffe im Meßstetten. Zu Hochbetriebszeiten waren bis zu 2.000 Soldaten und zivile Mitarbeiter vor Ort tätig. Am 30. Juni 2014 wurde die Kaserne offiziell nach über 50 Jahren geschlossen. Die Radaranlage wird heute noch von 30 Mitarbeitern der Bundeswehr betreut. Die Bunkeranlage gehört nicht zum Konversionsraum.

 

Zollernalb Kaserne

 

Konversionsstrategie

Die Ausgangslage war die Aufgabe der Zollernalb-Kaserne im Jahr 2014. Die im Folgenden erarbeitete Konversionsstrategie konzentriert sich jedoch nicht nur auf die Nachnutzung der militärischen Liegenschaft, sondern sie bezieht den Konversionsraum mit in die Entwicklung ein. Die Grundlagen hierfür sind ein im Jahr 2015 verabschiedetes KonversionsEntwicklungsKonzept (KEK) sowie die Ziele des Regionalen Entwicklungskonzepts aus dem LEADER-Prozess Landkreis Zollernalb. Beide wurden zu einem Integrierten Entwicklungskonzept für den Konversionsraum Alb zusammengeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter den Entwicklungszielen und im Downloadbereich.

 

Standortdaten

Der Konversionsraum Alb umfasst mit den Kommunen Albstadt, BitzMeßstetten, Nusplingen, Obernheim, Straßberg und Winterlingen den südwestlichen Teil des Zollernalbkreises. Gemeinsam mit der Gemeinde Schwenningen aus dem Kreis Sigmaringen ist die Region Teil der Schwäbischen Alb.

 

Karte Regionalmanagment

 

Standortdaten

Kennziffern Konversionsraum Alb Zollernalbkreis
Fläche (2015) 35.069 ha 91.771 ha
Einwohner (2013) 71.354 184.615
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (2015) 23.894 64.674
Pendlersaldo an der Bevölkerung (2014)

Meßstetten: -20,6%

Albstadt:  8,3%

-7,3%
Kaufkraft je Haushalt (2014)

Meßstetten: 49.291€

Albstadt: 46.318€

49.954€
Realsteuerhebesatz (2015)
Grundsteuer A
Grundsteuer B
Gewerbesteuer

320 bis 380
300 bis 350
335 bis 340

270% bis 450%
250% bis 380%
320% bis 350%
Verkehrsinfrastruktur
Autobahn
Bundesstraße
Bahnverbindung
Flughafen

A81 (Singen-Stuttgart), Entfernung ca. 45 Km, Fahrzeit: 35 Min.
B27, B32, B463
Bahnhof in Albstadt
Flughafen Stuttgart, Entfernung ca. 80 Km, Fahrzeit: 60 Min.

 

Weitere Standortdaten und Analysen über die Kommunen im Konversionsraum finden Sie im Downloadverzeichnis unter: „KonversionsEntwicklungsKonzept Entwicklungsraum Meßstetten“